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Vom 18. Jahrhundert bis
in die Gegenwart hinein
lässt sich ein zentrales
Anliegen in der deutschsprachigen
Dramatik
ausmachen, das die beiden
Gattungen „Bürgerliches
Trauerspiel“ und „Soziales
Drama“ verbindet. Es
herrscht das Bestreben
Benachteiligten einen
Platz in der Tragödie zu
schaffen. Der Bürger,
ehemals Gegenstand der
Komödie, soll, wie später
der Proletarier, als tragische
Gestalt auf der
Bühne erscheinen können.
Geschichte der beiden
Gattungen, Theorien,
exemplarische Einzelanalysen,
unterschiedliche
und neuere Methoden der
Interpretation bieten einen
idealen Einstieg in das
Thema.
2. Aufl. 2008, 158 S.
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