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Spielräume im Knast
In Niedersachen ist seit
2008 ein Projektmodell
von Erfolg gekrönt: Zwei
Stunden pro Woche
treffen sich Gefangene
und Bedienstete der JVA
Lingen unter Anleitung
zweier Theaterpädagogen,
um miteinander zu reden
und daraus Spielszenen zu
erarbeiten, die im Knast
aufgeführt werden. Soziale
Grundkompetenzen,
Anpassungsfähigkeit und
Konfliktbewältigung der
Gefangenen werden
trainiert und Gemeinschaftsgefühle
geweckt. So
ist die theaterpädagogische
Arbeit ein wichtiger Aspekt
der Resozialisierungsarbeit.
Angeregt
durch das Modellprojekt
initiierte das TPZ
(Theaterpädagogisches
Zentrum der Emsländischen
Landschaft) 2009
das Projekt „Geschlossene
Gesellschaft“, bei dem in
insgesamt sieben JVAen
Gefangene und Bedienstete
in dreitägigen Workshops
vor Ort gemeinsam
Theater spielen. „Dieses
Buch ist gewidmet den
Zellentüren der Gefängnisse
in unseren Köpfen.“
2010, 296 S.
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